Prof. Dr. Alexander Fiseisky
und das Gnessin-Barock-Orchester Moskau
am 13.09.2009 im Hardheimer Erftaldom

Quelle: Foto: Zegewitz

Mit einem erneuten Höhepunkt in der Reihe der Orgelkonzerte im Erftaldom erfreut der Freundeskreis "Erftaldomorgel" am Sonntag, 13.September 2009 um 18.00 Uhr in der Hardheimer Pfarrkirche sicherlich zahlreiche Musikliebhaber.

Auf seiner Deutschland Tournee mit Konzerten, unter anderem in Berlin (7.9.), in Waldkirch (9.9.), in Merdingen (10.9.) und Tübingen gastiert Professor Alexander Fiseisky und das 12 köpfigen Gnessin Barock Orchester aus Moskau am Sonntag, den 13.September 2009 um 18.00 Uhr im Hardheimer Erftaldom. Das Ensemble besteht aus Studierenden und Dozenten an der Gnessin-Musikakademie.

Zur Aufführung kommen die 6 Konzerte von Georg Friedrich Händel, Opus 4, Concerto No. 1 g moll; No. 2 B Dur: No. 3 g moll; No. 4 F Dur; No. 5 F Dur und No. 6 B Dur.

Der national und international bedeutsame Professor Alexander Fiseisky wurde in Moskau geboren. Er studierte am dortigen Konservatorium unter Professorin Vera Gornostajewa Klavier und bei Professor Leonid Roisman Orgel.

Seine weitere Ausbildung vervollkommnete er in Meisterklassen bei Wolfgang Schetelich, Leo Krämer, Daniel Roth und Jean Guillou. Fiseisky ist Solo-Organist der Moskauer Staatlichen Philharmonischen Gesellschaft.

Eine beachtliche Zahl von Kompositionen sind ihm gewidmet und er hat an vielen bedeutenden Festivals sowohl in Russland als auch im europäischen Ausland teilgenommen.

Professor Fiseisky ist Jury-Mitglied bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben wie beim Calgary-Festival in Kanada und dem St. Albans internationalen Orgelfestival in England. Durch Vorträge und Meisterklassen-Kurse an der Royal Academy of Music in London, den Musikhochschulen Wien und Hamburg sowie Auftritten beim Internationalen Orgelfestival in Oundle (England) erlangte er internationales Ansehen sowohl als Tutor wie auch als Musikwissenschaftler. Fiseisky hat viele Einspielungen gemacht einschließlich des gesamten Orgelwerks von J. S. Bach.

Mit Gründung der Orgelklasse in der Russischen Gnessin Musikakademie (1998) erfolgte die Berufung von Alexander Fiseisky zum Leiter dieser Orgelklasse. Er entwickelte ein spezielles Ausbildungsprogramm, welches im Rahmen der Orgelausbildung an Musikakademien in Russland einzigartig ist. Dieses Programm beinhaltet das umfassende Studium der Hauptströmungen der europäischen Orgelschulen mit Schwerpunkt auf der historischen Aufführungspraxis.

Die Russische Gnessin Musikakademie ist die erste ihrer Art in Russland. Sie ist eine Universität und Musikhochschule, an welcher Studenten in allen Fachrichtungen der Musik ausgebildet werden und graduieren. Sie bildet ihre Studenten zu professionellen Musikern aus, die dann ebenfalls befähigt sind, an Musikschulen zu lehren. Über die Jahre hinweg wurden an der Gnessin Musikakademie mehr als 12.000 junge Musiker ausgebildet, die nun als Solisten, Dirigenten, Regisseure, Orchestermusiker, Ensemblemusiker, in Chören, Theaterorchestern, und als Komponisten, Musikwissenschaftler, Kritiker, Verleger, Tontechniker, Folk-Musiker, Pop- oder Jazzmusiker arbeiten. 400 der Graduierten haben bereits Auszeichnungen in diversen Wettbewerben erhalten. Unter den Graduierten der Akademie befinden sich Professoren verschiedener Konservatorien, Institute sowie Direktoren und Dekane von Musikhochschulen und derer Lehrstühle.



Programm: Die sechs Konzerte, Opus 4
von Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Concerto Nr. 1 g-moll
Concerto Nr. 2 B-Dur
Concerto Nr. 3 g-moll
Concerto Nr. 4 F-Dur
Concerto Nr. 5 F-Dur
Concerto Nr. 6 B-Dur


Freundeskreis Erftaldomorgel

August 2009