Die Vleugels-Orgel 3/48 (1981)

 

Quelle: Foto: Fotostudio Bernhard Hardheim

Nachdem in den 1990-er Jahren unter Pfarrer Johann Schäfer eine durchgreifende Kirchenrenovierung ihren Abschluss gefunden hatte, stand die lange Zeit zurückgestellte Orgelrenovierung an. Auch der für einen schlichten weißen Raum und zur Ausstattung der 1960-er Jahre gestaltete Orgelprospekt widersprach dem neobyzantinischen Gestaltungskonzept. Im Rahmen der Renovation wurde ein zusätzliches Werk aus dem reichen Registerfundus der Orgelbau-Manufactur Vleugels eingebaut, das klanglich in der Entstehungszeit der Kirche anzusiedeln ist und die über hundertjährige Orgelbautradition in Hardheim einbindet. Mehr...
 
Die in der Gesamtkonzeption vorgesehenen, aber 2001 nicht finanzierbaren Orgelregister Violine 2‘, Harmonia aetherea 4f. 2‘ und Basson 16‘ wurden von der Orgelmanufactur Vleugels zwar planerisch vorbereitet, jedoch damals noch nicht spieltechnisch eingerichtet.
 

Weitere Informationen über die Orgel

 

Vleugels-Orgel 1961

Quelle: Foto: Archiv Pfarrgemeinde

 
Die boomenden Nachkriegsjahrzehnte führten auch in Hardheim zu einer Purifizierung der Kirchenräume. Dem Zeitgeschmack entsprechend wurde Mitte der 1960-er Jahre nahezu alles, was an Neobyzantinik erinnerte und farbig war, entfernt.
 
Als Schmuckstück in der kahlen, weißen Kirche konnte die am 31.3.1968 eingeweihte neue Orgel gelten.
 
Die Firma Orgelbau-Vleugels GmbH statte die Orgel mit einem zweimanualigen Werk mit 30 Registern und nahezu 2000 Pfeifen aus.
 
Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 2001, vor der dritten großen Orgelrenovierung mit Erweiterung. Die Mosaikbilder und die heutigen Deckengemälde sind bereits angebracht.
 
 

Bader-Orgel - Orgelbauwerkstätte Bader, Hardheim

Quelle: Foto: Archiv Pfarrgemeinde

Quelle: Foto: Archiv Pfarrgemeinde

Im Jahre 1894 begann Wilhelm Bader damit, für den gerade erst vollendeten Erftaldom eine neue Orgel zu errichten.